Alexandria / Nome Aphroditopolites: Hadrian (117-138 AD) [ AL_3379 ]
Categorisation
| Nominal | ||
| Period | ||
| Reign (Person) | ||
| Coinage Right |
Ancient Ruler's issue
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| Era |
Year (Era)
:
11
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| Dating | 126/127 AD | |
| Mint | ||
| Political Area | ||
| Nome Coin? | Yes | |
| Nome | ||
| Region | ||
| Numismatic Field | ||
| Language |
Greek
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Materiality
Die properties
| Obverse | Reverse | |
|---|---|---|
| Description | Kopf des Hadrian mit Lorbeerkranz nach rechts, drapiert links | Isis-Hathor/Demeter wohl mit Ährenkrone steht in Chiton und Peplos von vorn, Kopf nach links, die Arme ausgebreitet, hält auf der Rechten Figur der Demeter capite velato in Chiton und Peplos mit Fackel in der Rechten und etwas Rundem (Mohnkapsel?) in der Linken nach rechts, Sie hält auf der Linken Figur wohl der Isis, "die Zauberreiche", mit Krone, Chiton und Peplos von vorn, Kopf nach links, die Rechte vorgestreckt (mit Uräus-Schlange?), die Linke herabhängend mit Situla; im Feld rechts L ΙΑ |
| Depicted Person |
Hadrian (117-138 AD)
(
Augustus
)
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- |
| Picture concept |
Portrait type: head (to the right)
Ruler (male) (in portrait, wearing)
Laurel wreath (worn)
Paludamentum (worn)
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Hathor/Aphrodite (standing, to the left, holding, wearing)
Henu crown (worn)
Chiton (worn)
Himation (worn)
Demeter (as a statue(tte), held, holding, wearing)
Himation - as a veil (worn)
Torch (held, flaming)
Poppy (held)
Isis (as a statue(tte), held, holding, wearing)
Headdress of Hathor (worn)
Himation - with tyet (worn)
Serpent - Uraeus (held)
Situla (bucket) (held)
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| Legend (edited) | ΑΥΤ(ΟΚΡΑΤΩΡ) ΚΑΙ(ΣΑΡ) - ΤΡΑΙ(ΑΝΟΣ) ΑΔΡΙΑ(ΝΟΣ) ΣΕΒ(ΑΣΤΟΣ) | ΑΦΡ-Ο-ΔΙ(ΤΟΠΟΛΙΤΗΣ) L ΙΑ |
| Legend (plain) | ΑΥΤ ΚΑΙ ΤΡΑΙ ΑΔΡΙΑ ΣΕΒ | ΑΦΡΟΔΙ L ΙΑ |
| Title (Latin) |
Imperator Caesar Traianus Hadrianus Augustus
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- |
References and Commentary
| Referenced type (Roman Provincial Coinage) | RPC III 6381 | |
| Reference Literature |
R. S. Poole, A Catalogue of the Greek Coins in the British Museum. Alexandria and the Nomes, London 1892.
No.
69
(Comparable: Rückseiten-Legendentrennung)
G. Dattari, Monete Imperiali Greche, Numi Augg. Alexandrini, Vol. I (Testo), Vol. II (Tavole), Cairo 1901.
No.
6198
(Comparable: Rückseiten-Legendentrennung und Datum L Ι)
F. Feuardent, Collections Giovanni di Demetrio, Numismatique, Égypte ancienne II, Domination romain, Paris 1872.
No.
3536
A. Geißen, Katalog Alexandrinischer Kaisermünzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln, Bd. IV (Claudius Gothicus – Bleimünzen Nr. 3015-3627), Opladen 1983.
No.
3379
(This sample)
T. E. Mionnet, Description de médailles antiques, Greques et Romains VI, Paris 1813.
No.
7
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
201
No.
Abb. 109
(This sample)
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| Commentary | Isis wurde in Aphroditopolis als Erscheinungsform der „Hathor von Tep-ihu“ verehrt wurde. Die Ährenkrone, die sie trägt, verweist auf die Rolle, die Isis im Hellenismus infolge ihrer Angleichung an Demeter als Korngöttin spielt (Isis-Demeter frugifera/καρποτοκος). Darauf verweist auch die Figur der Demeter, die sie auf der Rechten trägt. Die kleinere Figur der Isis, die sie auf ihrer Rechten trägt, ist demgegenüber durch eine Situla und wahrscheinlich zusätzlich durch eine um den rechten, vorgestreckten Unterarm gewundene Uräus-Schlange charakterisiert. Bei dieser Interpretation handelt es sich dabei um den ikonographischen Typus der „Isis, die Zauberreiche“ (Weret-hekau). Die Kobra ist hier Symbol der magischen Kräfte, die Isis auszeichnen. In der griechisch-römischen Zeit spielt die Situla eine wichtige Rolle im Kult der Isis. Allgemein ist sie ein Ausdruck des Leben spendenden Wassers der Libation, sie konnte aber auch aufgrund ihrer Form mit Brüsten oder dem Euter der Kuh assoziiert und dadurch als Symbol der Mutterschaft der Isis verstanden werden. Damit heben die Münzen zwei wichtige Details des Kultes der Isis-Hathor von Aphroditopolis in der römischen Kaiserzeit hervor: Sie stellen die Stadtgöttin als Erscheinungsform der „Isis, die Zauberreiche“ (vorgestreckter Arm mit Uräus-Schlange, Situla) und zugleich der „Isis-Demeter“ (Fackel, Ähren) vor. Der Ausdruck der Vielgestaltigkeit der Göttin und analog dazu der Vielnamigkeit, der für ägyptische Gottheiten kennzeichnend ist, ist gerade in der uns hier betreffenden Zeit ein besonderes Charakteristikum für das komplexe Wesen der sich zu einer Allgöttin fortentwickelnden Isis geworden. | |
| Commentary literature |
J. Vogt, Die Alexandrinischen Münzen, Bd. I (Text), Stuttgart 1924.
S.
57-64
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
197-203
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