Side / Pamphylia [ AM_0069 ]
Categorisation
Materiality
| Diameter | 29.00 mm | |
| Weight | 16.15 g | |
| Die Axis | 12 o'clock | |
| Manufacturing |
struck
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Die properties
| Obverse | Reverse | |
|---|---|---|
| Description | Kopf der Athena mit korinthischem Helm nach rechts; auf Helmkalotte Gegenstempel in runder Vertiefung: Bogen in Gorytos, darüber Α-ΠΑ | geflügelte Nike nach links schreitend; hält mit der vorgestreckten Rechten Kranz; davor im Feld Granatapfel (als Visualisierung des Stadtnamens) |
| Legend (edited) | - | ΔΗ-Μ[...] |
| Legend (plain) | - | ΔΗΜ |
References and Commentary
| Reference Literature |
SNG France, Bibliothèque Nationale, Cabinet des Médailles III. Pamphylie, Pisidie, Lycaonie, Galatie, Paris 1994.
No.
600-720
(speziell Nr. 682-684 gleiches Monogramm)
SNG Deutschland, Pfälzer Privatsammlungen IV: Pamphylien, München 1993.
No.
518
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| Commentary | Der attische Standard (Stater zu 4 Drachmen, Soll 17.2g) galt für Alexanders Silberprägung, in Kleinasien ab 334/3 v. Chr. Vorher waren die städtischen Silbermünzen dem persischen Standard gefolgt, vgl. Komm. zu AM_0066 [[AM_0066]]; er hatte sich östlich von Phaselis gehalten, auch deshalb, weil in der 449 v. Chr. von Nikias ausgehandelten (formlosen) Übereinkunft zwischen dem Delisch-Attischen Seebund und dem persischen Großkönig u.a. eine Fahrtgrenze für attische (Kriegs-)Schiffe bei Phaselis festgelegt worden war. Während des Peloponnesischen Kriegs, als die Vereinbarung obsolet geworden war, spielte die anatolische Südküste für Athen eines nachgeordnete Rolle, und die Ausweitungen des 2. Delischen Seebunds (ab 377 v. Chr.) in die Levante waren allenfalls ephemer. So blieb die Region bis auf Alexander III. unter persischem Einfluss, auch geldtechnisch. Erst Alexanders Eroberung, einhergehend mit der Einführung einer 'Reichsmünze' (ab ca. 332 v. Chr.) nach attischem Standard, brachte einen Wandel: Ein Festhalten am persischen Standard - wenn dies überhaupt geduldet worden wäre - hätte sich nachteilig ausgewirkt, da die eigenen Münzen nicht kompatibel mit dem neuen Reichsgeld gewesen wären. Also behielt Side zwar seine eigene Ikonographie bei, prägte aber künftig im attischen (tatsächlich nach Alexanders) Standard. - Der Gegenstempel begegnet auf Tetradrachmen aus Side häufig, vgl. Mowat, Les Tétradrachmes de Side (1906) Taf. 10, Nr. 14-23, 27. | |
| Commentary literature |
P.R. Franke et al., Side, Saabrücken 1989, (besonders 23-42).
S.
23-42
R. Mowat, Trois contremarques inédites sur les tétradrachmes de Side, in: Corolla numismatica, in hon. of B.V. Head, Oxford 1906, 189-207, Taf. 10.
S.
189-207 Taf. 10
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