Nikaia: Philippus I. Arabs (244-249 AD) [ NI_0122 ]
Categorisation
Materiality
Die properties
| Obverse | Reverse | |
|---|---|---|
| Description | Büste des Philippus II. Caesar nach rechts, Panzer, Paludamentum auf der linken Schulter, von vorn gesehen | Homonoia sitzt in Chiton und Peplos nach links; hält im linken Arm Füllhorn, in der ausgestreckten Rechten Patera |
| Legend (edited) | Μ(ΑΡΚΟΣ) ΙΟΥΛΙΟΣ ΦΙΛΙΠΠΟΣ Κ(ΑΙΣΑΡ) | ΝΙΚΑ-[ΙΕΩΝ] |
| Legend (plain) | Μ ΙΟΥΛΙΟΣ ΦΙΛΙΠΠΟΣ Κ | ΝΙΚΑΙΕΩΝ |
| Same die(s) |
W. H. Waddington/E. Babelon/T. Reinach, Recueil général des monnaies Grecques d'Asie Mineure I,1-I,4, Paris 1908-1925.
No.
739
SNG Deutschland, Sammlung H. v. Aulock. Heft 1-18, Berlin 1957-1981.
No.
681f. und 685
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References and Commentary
| Reference Literature |
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
No.
122
(This sample)
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| Commentary | Nominal reduziert; Zentrierpunkt auf beiden Seiten fast in der Mitte; zum Aversstempel: Stempel E; zum Reversstempel: Stempel 51; zur Revers-Darstellung: Homonoia ist das griechische Pendant der römischen Concordia. Diese Münze korrespondiert mit den Concordia-Prägungen, die in Rom anlässlich der Verheiratung von Caracalla und Plautilla im Jahr 202 ausgegeben wurden (vgl. Hill, Coinage of Septimius Severus (1964) 28 Nr. 610, 613, 615, 618-621, 623-629). Die Darstellungen von Tyche, Homonoia, Dikaiosyne oder Nemesis erinnern daran, dass Rom durch das Schicksal zur Weltherrschaft berufen sei, die Eintracht das Reich erhalte, jeder Verstoß gegen die Weltordnung von den Mächten der Gerechtigkeit und Vergeltung gesühnt werde (vgl. Bosch, Kleinasiatische Münzen II Bithynien (1935) 158f.). Diese Homonoia-Reverse wurden in Nikaia nur verwendet, wenn mehrere Personen gleichzeitig Augustus bzw. Augusta oder Caesar waren. Homonoia-Reverse, deren Legende auf die Eintracht von Städten hinweist, gehören in einen anderen Zusammenhang. | |
| Commentary literature |
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
S.
28f., 37, 39
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