Alexandria / Gau Arabia: Hadrian (117-138 n. Chr.) [ AL_3380 ]
Kategorisierung
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| Periode | ||
| Münzautorität (Person) | ||
| Münzstand |
Antike Herrscherprägung
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| Ära |
Jahr (Ära)
:
11
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| Datierung | 126/127 n. Chr. | |
| Münzstätte | ||
| Politischer Bereich | ||
| Gaumünze? | Ja | |
| Gau | ||
| Region | ||
| Themengebiet | ||
| Sprache |
Griechisch
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Materialität
Stempelmerkmale
| Vorderseite | Rückseite | |
|---|---|---|
| Beschreibung | Kopf des Hadrian mit Lorbeerkranz nach rechts, drapiert links | Hathor-Chensit steht in Chiton und Obergewand von vorn, Gürtel um die Hüften geschlungen, Enden an beiden Seiten herabfallend; Kopf nach rechts mit Krone aus zwei Federn und Uräus-Schlange; die Rechte herabhängend, sie hält mit der Linken Uch-Szepter mit Bändern; im Feld rechts L ΙΑ |
| Abgebildete Person |
Hadrian (117-138 n. Chr.)
(
Augustus
)
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| Bildkonzept |
Porträttyp: Kopf (nach rechts)
Herrscher (im Portrait, tragend)
Lorbeerkranz (getragen)
Paludamentum (getragen)
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Hathor-Chensit (stehend, frontal, haltend, tragend)
Henu-Krone (Straußenfederkrone) (getragen)
Schlange - Uräus (als Kronenschmuck, getragen)
Chiton (getragen)
Himation - mit Isisknoten (getragen)
Uch-Szepter (gehalten, dekoriert)
Band (als Dekor)
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| Legende (ediert) | ΑΥΤ(ΟΚΡΑΤΩΡ) ΚΑΙ(ΣΑΡ) - ΤΡΑΙ(ΑΝΟΣ) ΑΔΡΙΑ(ΝΟΣ) ΣΕΒ(ΑΣΤΟΣ) | ΑΡΑΒΙΑ L - ΙΑ |
| Legend (plain) | ΑΥΤ ΚΑΙ ΤΡΑΙ ΑΔΡΙΑ ΣΕΒ | ΑΡΑΒΙΑ L ΙΑ |
| Titel (lateinisch) |
Imperator Caesar Traianus Hadrianus Augustus
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Referenzen und Kommentar
| Typenreferenz (Roman Provincial Coinage) | RPC III 6520 | |
| Referenzliteratur |
R. S. Poole, A Catalogue of the Greek Coins in the British Museum. Alexandria and the Nomes, London 1892.
Nr.
2
G. Dattari, Monete Imperiali Greche, Numi Augg. Alexandrini, Vol. I (Testo), Vol. II (Tavole), Cairo 1901.
Nr.
6205 Taf. 35
F. Feuardent, Collections Giovanni di Demetrio, Numismatique, Égypte ancienne II, Domination romain, Paris 1872.
Nr.
3544
(Vergleichbar: Position der Jahreszahl)
A. Geißen, Katalog Alexandrinischer Kaisermünzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln, Bd. IV (Claudius Gothicus – Bleimünzen Nr. 3015-3627), Opladen 1983.
Nr.
3380
(Dieses Exemplar)
T. E. Mionnet, Description de médailles antiques, Greques et Romains VI, Paris 1813.
Nr.
13-15
SNG Dänemark, The Royal Collection of Coins and Medals. Danish National Museum Copenhagen IV, Part 41: Alexandria-Cyrenaica, Kopenhagen
Nr.
1082
(Vergleichbar: Position der Jahreszahl)
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
370
Nr.
Abb. 282
(Dieses Exemplar)
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| Kommentar | Die Drachmen Trajans und die Obole Hadirans aus diesem Gau zeigen die Göttin Hathor-Chensit als Repräsentantin des Gaues. Auf den Obolen Hadrians trägt die Göttin anstelle eines Falken wie auf den Münzen Trajans ein Szepter oder Kultgerät. Dieses erscheint auf den Hemiobolen allein und ist bisher entweder als Tyrsos-Stab oder als Blitzbündel missverstanden worden; in beiden Fällen fehlt aber unbestreitbar jeglicher sinnvolle Bezug auf die lokalen Kulte des Gaues. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um das Uch-Gerät. Deutlich erkennbar ist auf den Hemiobolen der Papyrusstengel mit zwei seitlichen Blättern am unteren Ende. Auf der Dolde dieser Pflanze erheben sich zwei Spitzen; um den Schaft ist eine Binde gewunden. Die beiden Spitzen sind dann als eine wegen der Kleinheit der Münzen verkürzte Dartellung des Federpaares zu verstehen. Dieses Kultgerät, also der Uch, dient damit hier der Charakterisierung der dargestellten Göttin Chensit. Sie wird dadurch als Erscheinungsform der Hathor | |
| Kommentarliteratur |
J. Vogt, Die Alexandrinischen Münzen, Bd. I (Text), Stuttgart 1924.
S.
57-64 besonders 61 mit Anmerkung 319
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
363-371
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Verwandte Münzen
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