Alexandria / Gau Gynaikopolites: Hadrian (117-138 n. Chr.) [ AL_3391 ]
Kategorisierung
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| Periode | ||
| Münzautorität (Person) | ||
| Münzstand |
Antike Herrscherprägung
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| Ära |
Jahr (Ära)
:
11
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| Datierung | 126/127 n. Chr. | |
| Münzstätte | ||
| Politischer Bereich | ||
| Gaumünze? | Ja | |
| Gau | ||
| Region | ||
| Themengebiet | ||
| Sprache |
Griechisch
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Materialität
Stempelmerkmale
| Vorderseite | Rückseite | |
|---|---|---|
| Beschreibung | Kopf des Hadrian mit Lorbeerkranz nach rechts, drapiert links | Hathor/Aphrodite steht in Chiton und Peplos nach links, Gewandbausch über linkem Arm, hält auf der Rechten Widder des Amun nach links; im Feld rechts L ΙΑ |
| Abgebildete Person |
Hadrian (117-138 n. Chr.)
(
Augustus
)
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- |
| Bildkonzept |
Porträttyp: Kopf (nach rechts)
Herrscher (im Portrait, tragend)
Lorbeerkranz (getragen)
Paludamentum (getragen)
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Hathor/Aphrodite (stehend, nach links, haltend, tragend)
Chiton (getragen)
Himation (getragen)
Widder (gehalten, stehend)
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| Legende (ediert) | ΑΥΤ(ΟΚΡΑΤΩΡ) ΚΑΙ(ΣΑΡ) - ΤΡΑΙ(ΑΝΟΣ) ΑΔΡΙΑ(ΝΟΣ) ΣΕΒ(ΑΣΤΟΣ) | ΓΥ-ΝΑΙ-Κ(ΟΠΟΛΙΤΗΣ) - L ΙΑ |
| Legend (plain) | ΑΥΤ ΚΑΙ ΤΡΑΙ ΑΔΡΙΑ ΣΕΒ | ΓΥΝΑΙΚ L ΙΑ |
| Titel (lateinisch) |
Imperator Caesar Traianus Hadrianus Augustus
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Referenzen und Kommentar
| Typenreferenz (Roman Provincial Coinage) | RPC III 6394 | |
| Referenzliteratur |
G. Dattari, Monete Imperiali Greche, Numi Augg. Alexandrini, Vol. I (Testo), Vol. II (Tavole), Cairo 1901.
Nr.
6244 Taf. 35
(Vergleichbar: Rückseiten-Legendentrennung)
F. Feuardent, Collections Giovanni di Demetrio, Numismatique, Égypte ancienne II, Domination romain, Paris 1872.
Nr.
3584
(Vergleichbar: Rückseiten-Legendentrennung)
A. Geißen, Katalog Alexandrinischer Kaisermünzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln, Bd. IV (Claudius Gothicus – Bleimünzen Nr. 3015-3627), Opladen 1983.
Nr.
3391
(Dieses Exemplar)
T. E. Mionnet, Description de médailles antiques, Greques et Romains VI, Paris 1813.
Nr.
44
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
226
Nr.
Abb. 123
(Dieses Exemplar)
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| Kommentar | Die weibliche, typisierte Gestalt, die durch keine weiteren Attribute charakterisiert wird, könnte zum einen die Personifikation des Gaues darstellen. Sie stünde dann stellvertretend für die synkretistische Hathor/Aphrodite des Gynaikopolites. Andererseits konnte diese Göttin wohl auch unmittelbar in der „schönen“ weiblichen Gestalt erkannt werden. Dieser Deutung wird hier der Vorzug gegeben, da Hathor im Gynaikopolites als die „Liebliche“ oder auch „Schöne“ angeredet wurde. Der Widder, den sie auf der Hand hält, ist das Tier sowohl des Amun als auch des Herischef, die beide hier verehrt wurden. Man wird dabei also an eine Verbindung Amun-Herischef denken. Dazu passt die Sonnenscheibe auf dem Kopf des Tieres. Die dargestellten Gottheiten verweisen auf die Kulte der alten Metropole Imau/Momemphis, die damit auch nach der Verlegung der Hauptstadt nach Gynaikonpolis für den ganzen Gau repräsentativ bleibt. | |
| Kommentarliteratur |
J. Vogt, Die Alexandrinischen Münzen, Bd. I (Text), Stuttgart 1924.
S.
57-64
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
221-227
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Verwandte Münzen
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