Alexandria / Gau Athribites: Trajan (98-117 n. Chr.) [ AL_N0006 ]
Kategorisierung
| Nominal | ||
| Periode | ||
| Münzautorität (Person) | ||
| Münzstand |
Antike Herrscherprägung
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| Ära |
Jahr (Ära)
:
12
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| Datierung | 108/109 n. Chr. | |
| Münzstätte | ||
| Politischer Bereich | ||
| Gaumünze? | Ja | |
| Gau | ||
| Region | ||
| Themengebiet | ||
| Sprache |
Griechisch
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Materialität
Stempelmerkmale
| Vorderseite | Rückseite | |
|---|---|---|
| Beschreibung | Büste des Trajan mit Lorbeerkranz nach rechts, drapiert | Ortsgöttin (Chuit?) steht in Chiton und Peplos nach links, hält mit der Linken kurzes Szepter und Gewandbausch, auf der ausgestreckten Rechten Falken mit Skhent nach links; im Feld L ΙΒ |
| Abgebildete Person |
Trajan (98-117 n. Chr.)
(
Augustus
)
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- |
| Bildkonzept |
Porträttyp: Kopf (nach rechts)
Herrscher (im Portrait, tragend)
Lorbeerkranz (getragen)
Ägis - Brustplatte (getragen)
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Chuit (stehend, frontal, haltend, tragend)
Chiton (getragen)
Himation (getragen)
Szepter (gehalten)
Falke (gehalten, mit geschlossenen Flügeln, tragend)
Skhent (getragen)
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| Legende (ediert) | ΑΥΤ(ΟΚΡΑΤΩΡ) ΤΡΑΙΑ(ΝΟΣ) ΣΕΒ(ΑΣΤΟΣ) - ΓΕΡΜ(ΑΝΙΚΟΣ) ΔΑΚΙΚ(ΟΣ) | ΑΘΡΙΒΙΤ-ΗΣ - ΝΟΜΟΣ |
| Legend (plain) | ΑΥΤ ΤΡΑΙΑ ΣΕΒ ΓΕΡΜ ΔΑΚΙΚ | ΑΘΡΙΒΙΤΗΣ ΝΟΜΟΣ |
| Titel (lateinisch) |
Imperator Traianus Augustus Germanicus Dacicus
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- |
| Beizeichen/Monogramm | - |
Im Feld
:
L - ΙΒ
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Referenzen und Kommentar
| Typenreferenz (Roman Provincial Coinage) | RPC III 6462 (Dieses Exemplar) | |
| Referenzliteratur |
G. Dattari/A. Savio, Numi Augg. Alexandrini. Catalogo della collezzione Dattari. 380 tavole, introduzione, supplemento e bibliografia a cura di A. Savio, Trieste 2007 [327 Bildtafeln, über Nr. 6580 des Druckkataloges 1901 hinaus].
S.
293
Nr.
10846
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
298
Nr.
Abb. 207
(Dieses Exemplar)
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| Kommentar | Reste der Legende; Die Drachmen Trajans dokumentieren als Hauptgöttin eine stehende weibliche Figur, gekleidet in Chiton und Peplos. Ob sie einen Kopfschmuck trägt, lässt sich nicht erkennen. Weitere Attribute, die eine Identifikation erlauben würden, fehlen. Man kann also entweder an die Personifikation des Gaues oder an eine bestimmte Ortsgöttin denken. Als solche kommen hier vor allem Isis und Chuit in Frage. Chuit, der „Schützerin“ und Partnerin des Horus-Chentechtai, ist hier der Vorzug zu geben, da gerade sie in dieser Zeit als „Herrin von Athribis“ galt. Wenn Isis, mit der sie identifiziert werden konnte, im Vordergrund stünde, wäre wohl als Merkmal wenigstens ihre Krone (Basileion) zu erwarten. Der Falke auf der Hand der Göttin repräsentiert den Horus-Chentechtai. | |
| Kommentarliteratur |
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
295-299
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