Alexandria / Gau Saites: Trajan (98-117 n. Chr.) [ AL_N0027 ]
Kategorisierung
| Nominal | ||
| Periode | ||
| Münzautorität (Person) | ||
| Münzstand |
Antike Herrscherprägung
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| Ära |
Jahr (Ära)
:
13
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| Datierung | 109/110 n. Chr. | |
| Münzstätte | ||
| Politischer Bereich | ||
| Gaumünze? | Ja | |
| Gau | ||
| Region | ||
| Themengebiet | ||
| Sprache |
Griechisch
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Materialität
Stempelmerkmale
| Vorderseite | Rückseite | |
|---|---|---|
| Beschreibung | Kopf des Trajan mit Lorbeerkranz nach rechts, Aegis links | Neith-Athena steht in Chiton und Peplos nach rechts, trägt Helm und Aegis, hält mit der Rechten Speer, die Linke auf Schild gelegt; im Feld L ΙΓ |
| Abgebildete Person |
Trajan (98-117 n. Chr.)
(
Augustus
)
|
- |
| Bildkonzept |
Porträttyp: Kopf (nach rechts)
Herrscher (im Portrait, tragend)
Lorbeerkranz (getragen)
Ägis - Brustplatte (getragen)
|
Neith / Athena (stehend, frontal, aufgestützt, haltend, tragend)
Helm (getragen)
Chiton (getragen)
Ägis - Brustplatte (getragen)
Himation (getragen)
Speer (gehalten)
Schild (als Stütze)
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| Legende (ediert) | ΑΥΤ(ΟΚΡΑΤΩΡ) - ΤΡΑΙΑΝ(ΟΣ) ΣΕΒ(ΑΣΤΟΣ) - ΓΕΡΜ(ΑΝΙΚΟΣ) ΔΑΚΙΚ(ΟΣ) | ΣΑΙ-ΤΗΣ |
| Legend (plain) | ΑΥΤ ΤΡΑΙΑΝ ΣΕΒ ΓΕΡΜ ΔΑΚΙΚ | ΣΑΙΤΗΣ |
| Titel (lateinisch) |
Imperator Traianus Augustus Germanicus Dacicus
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- |
| Beizeichen/Monogramm | - |
Im Feld
:
L - ΙΓ
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Referenzen und Kommentar
| Typenreferenz (Roman Provincial Coinage) | RPC III 6409 (Dieses Exemplar) | |
| Referenzliteratur |
E. Christiansen, The Roman Coins of Alexandria. Quantitative Studies I-II, Aarhus 1988.
Nr.
232
(Vergleichbar)
SNG Dänemark, The Royal Collection of Coins and Medals. Danish National Museum Copenhagen IV, Part 41: Alexandria-Cyrenaica, Kopenhagen
Nr.
1144
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
245
Nr.
Abb. 137
(Dieses Exemplar)
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| Kommentar | Nur eine kleine Anzahl Gaue ist numismatisch durch Prägungen aller Kaiser - von Domitian, Trajan, Hadrian, bis Antoninus Pius – dokumentiert. Mit dem Namen des Saites sind Münzen von allen vier Kaisern überliefert. Außerdem kommt noch Marc Aurel hinzu. Die Rückseiten aller Prägungen zeigen in erster Linie die Hauptgöttin Neith in der originären griechischen Gestalt der Athena, mit der sie in diesem Gau gleichsetzt wurde. Herodot liefert dafür die ältesten Belege. Der wehrhafte Charakter, der Neith und Athena verbindet, ist bei allen Kaisern ausgedrückt durch Helm, Aegis, Speer und Schild. Die Eule, die dieser Göttin als Attribut zugeordnet ist, weist auf die angeblich verwandtschaftlichen Verbindungen der Stadt Sais zu Athen hin. Durch die Kombination der Attribute ist die Göttin des Saites deutlich unterschieden von der Gaugöttin Thoeris-Athena, die im Oxyrhynchites verehrt wurde. | |
| Kommentarliteratur |
M. Weber/A. Geissen, Die alexandrinischen Gaumünzen der römischen Kaiserzeit. Die ägyptischen Gaue und ihre Ortsgötter im Spiegel der numismatischen Quellen, Wiesbaden 2013.
S.
237-250
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