Ephesos: Gallienus (253-268 n. Chr.) [ EPH_0012 ]
Kategorisierung
Materialität
Stempelmerkmale
| Vorderseite | Rückseite | |
|---|---|---|
| Beschreibung | Drapierte und gepanzerte Büste des Gallienus nach rechts mit Lorbeerkranz | Heraklit mit Himation bekleidet steht nach links mit Keule in der Linken und mit erhobener Rechten im Redegestus |
| Legende (ediert) | ΑΥΤ(ΟΚΡΑΤΩΡ) Κ(ΑΙΣΑΡ) · ΠΟ(ΥΒΛΙΟΣ) · ΛΙΚΙΝΝ(ΙΟΣ) · ΓΑΛΛΙΗΝΟΣ | · ΕΦΕΣΙΩ-Ν · Γ · - ΝΕ-ΟΚΟΡΩΝ · |
| Legend (plain) | ΑΥΤ Κ ΠΟ ΛΙΚΙΝ ΓΑΛΛΙΗΝΟΣ | ΕΦΕΣΙΩΝ Γ ΝΕΟΚΟΡΩΝ |
| Stempelgleichheit |
S. Karwiese, Die Münzprägung von Ephesos, Bd. 5: Katalog und Aufbau der römerzeitlichen Stadtprägung mit allen erfassbaren Stempelnachweisen [VIN 14], Wien 2012.
Nr.
1146
(A 8 / R 113)
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S. Karwiese, Die Münzprägung von Ephesos, Bd. 5: Katalog und Aufbau der römerzeitlichen Stadtprägung mit allen erfassbaren Stempelnachweisen [VIN 14], Wien 2012.
Nr.
1146
(A 8 / R 113)
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Referenzen und Kommentar
| Referenzliteratur |
S. Karwiese, Die Münzprägung von Ephesos, Bd. 5: Katalog und Aufbau der römerzeitlichen Stadtprägung mit allen erfassbaren Stempelnachweisen [VIN 14], Wien 2012.
Nr.
1146
(A 8 / R 113)
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| Kommentar | Die Revers-Legende nennt die dritte Neokorie. Auf diesem Revers rühmt die Stadt einen ihrer berühmtesten Söhne: den Vorsokratiker Heraklit (um 500 v. Chr.). Er erscheint auf den ephesischen Prägungen seit Antoninus Pius (138-161 n. Chr.) und wird immer wieder bis zum Ende der ephesischen Münzprägung unter Gallienus (253-268 n. Chr.) als Motiv gewählt. Er trägt ein Himation, hält in der Linken eine Keule und führt die Rechte zum Mund (wohl als Redegestus zu verstehen). Auch andere kleinasiatische Städte verewigten auf ihren kaiserzeitlichen Prägungen berühmte Persönlichkeiten. So findet sich Chrysippos auf Münzen des kilikischen Soloi-Pompeiopolis aus der Zeit des Philippus I. Arabs (244-249 n. Chr.). Gleich mehrere Städte nahmen für sich in Anspruch, die Heimat Homers zu sein, wie z. B. Münzen des bithynischen Nikaia zur Zeit des Commodus (180-192 n. Chr.) oder pseudo-autonome Prägungen des ionischen Smyrna und des paphlagonischen Amastris im 2. und 3. Jh. n. Chr. zeigen. | |
Verwandte Münzen
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