Nikaia: Gordian III. (Jan/Feb 238 - Anfang 244 n. Chr.) [ NI_0067 ]
Kategorisierung
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| Periode | ||
| Münzautorität (Person) | ||
| Münzstand |
Stadt
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| Datierung | 238-244 n. Chr. | |
| Münzstätte | ||
| Politischer Bereich | ||
| Region | ||
| Themengebiet | ||
| Sprache |
Griechisch
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Materialität
Stempelmerkmale
| Vorderseite | Rückseite | |
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| Beschreibung | Büste des Gordian III. mit Lorbeerkranz nach rechts, Panzer und Paludamentum, von hinten gesehen | Homonoia steht in Chiton und Peplos nach links; hält im linken Arm Füllhorn, in der ausgestreckten Rechten Patera; auf dem Kopf hochovaler Gegenstempel mit Nike nach links (Richtung 360°); über diesen Stempel geschlagen ist ein runder Gegenstempel mit dem Kopf eines Jünglings nach rechts (Richtung 240°); links im Feld ein erhabener Punkt |
| Legende (ediert) | Μ(ΑΡΚΟΣ) ΑΝΤ(ΩΝΙΟΣ) ΓΟΡΔΙΑΝΟΣ Α[Υ(ΓΟΥΣΤΟΣ)] | ΝΙΚ-ΑΙ-[Ε]-ΩΝ |
| Legend (plain) | Μ ΑΝΤ ΓΟΡΔΙΑΝΟΣ ΑΥ | ΝΙΚΑΙΕΩΝ |
Referenzen und Kommentar
| Referenzliteratur |
T. E. Mionnet, Description de médailles antiques, Grecques et Romaines, Supplément V, Paris 1830.
Nr.
857
(Vergleichbar: Kaiser mit Strahlenkrone)
SNG Deutschland, Sammlung H. v. Aulock. Heft 1-18, Berlin 1957-1981.
Nr.
657
(Vergleichbar: Kaiser mit Strahlenkrone)
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
Nr.
67
(Dieses Exemplar)
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| Kommentar | Nominal reduziert; zur Revers-Darstellung: Homonoia ist das griechische Pendant der römischen Concordia. Die Darstellungen von Tyche, Homonoia, Dikaiosyne oder Nemesis erinnern daran, dass Rom durch das Schicksal zur Weltherrschaft berufen sei, die Eintracht das Reich erhalte, jeder Verstoß gegen die Weltordnung von den Mächten der Gerechtigkeit und Vergeltung gesühnt werde (vgl. Bosch, Kleinasiatische Münzen II Bithynien (1935) 158f.).; zu den Gegenstempeln: nacheinander im Jahr 244 n. Chr. aufgeprägt und zu Wertmarken für die Festspiele gemacht worden. | |
| Kommentarliteratur |
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
S.
127f., 134-140
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