Nikaia: Philippus I. Arabs (244-249 n. Chr.) [ NI_0101 ]
Kategorisierung
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| Periode | ||
| Münzautorität (Person) | ||
| Münzstand |
Stadt
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| Datierung | 244-249 n. Chr. | |
| Münzstätte | ||
| Politischer Bereich | ||
| Region | ||
| Themengebiet | ||
| Sprache |
Griechisch
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Materialität
Stempelmerkmale
| Vorderseite | Rückseite | |
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| Beschreibung | Büste des Philippus I. mit Strahlenkrone nach rechts, Panzer und Paludamentum, von hinten gesehen | Homonoia steht in Chiton und Peplos nach links, trägt Kalathos auf dem Kopf; hält Füllhorn im linken Arm, in der Rechten Patera, aus der sie über einem brennenden Altar opfert |
| Legende (ediert) | Μ(ΑΡΚΟΣ) ΙΟΥΛΙΟΣ ΦΙΛΙΠΠΟΣ ΑΥΓ(ΟΥΣΤΟΣ) | [ΝΙ-Κ]Α-ΙΕΩΝ |
| Legend (plain) | Μ ΙΟΥΛΙΟΣ ΦΙΛΙΠΠΟΣ ΑΥΓ | ΝΙΚΑΙΕΩΝ |
| Stempelgleichheit |
SNG Deutschland, Sammlung H. v. Aulock. Heft 1-18, Berlin 1957-1981.
Nr.
666, 668, 670-672, 674f. und 676
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SNG Deutschland, Sammlung H. v. Aulock. Heft 1-18, Berlin 1957-1981.
Nr.
674
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Referenzen und Kommentar
| Typenreferenz (Roman Provincial Coinage) | RPC VIII 792 | |
| Referenzliteratur |
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
Nr.
101
(Dieses Exemplar)
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| Kommentar | Nominal reduziert; Zentrierpunkt auf beiden Seiten etwas dezentriert; auf der Rückseite im Bereich des Endes der Legende ein großer Ausbruch im Stempel; zum Aversstempel: Stempel Ia. Der Stempel der Stücke NI_0091 [[NI_0091]]-NI_0101 [[NI_0101]] wurde für die Stücke NI_0102 [[NI_0102]]-NI_0104 [[NI_0104]] und SNG von Aulock (1957-1981) Nr. 666, Nr. 668 und Nr. 675 retouchiert weiterverwendet; zum Reversstempel: Stempel 23; zur Darstellung: Homonoia ist das griechische Pendant der römischen Concordia. Die Darstellungen von Tyche, Homonoia, Dikaiosyne oder Nemesis erinnern daran, dass Rom durch das Schicksal zur Weltherrschaft berufen sei, die Eintracht das Reich erhalte, jeder Verstoß gegen die Weltordnung von den Mächten der Gerechtigkeit und Vergeltung gesühnt werde (vgl. Bosch, Kleinasiatische Münzen II Bithynien (1935) 158f.). Diese Homonoia-Reverse wurden in Nikaia nur verwendet, wenn mehrere Personen gleichzeitig Augustus bzw. Augusta oder Caesar waren. Homonoia-Reverse, deren Legende auf die Eintracht von Städten hinweist, gehören in einen anderen Zusammenhang (vgl. NI_0153 [[NI_0153]], NI_0154 [[NI_0154]], NI_0155 [[NI_0155]], NI_0156 [[NI_0156]] und Bosch, Kleinasiatische Münzen II Bithynien (1935) 156-159). | |
| Kommentarliteratur |
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
S.
25, 37
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