Nikaia: Philippus I. Arabs (244-249 n. Chr.) [ NI_0115 ]
Kategorisierung
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| Periode | ||
| Münzautorität (Person) | ||
| Münzstand |
Stadt
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| Datierung | 244-249 n. Chr. | |
| Münzstätte | ||
| Politischer Bereich | ||
| Region | ||
| Themengebiet | ||
| Sprache |
Griechisch
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Materialität
Stempelmerkmale
| Vorderseite | Rückseite | |
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| Beschreibung | Büste der Otacilia Severa mit Stephane nach rechts, drapiert, von vorn gesehen | Homonoia steht in Chiton und Peplos nach links; hält im linken Arm Füllhorn, in der ausgestreckten Rechten Patera |
| Legende (ediert) | ΜΑΡΚΙΑ ΟΤΑΚΙ(ΛΙΑ) - ΣΕ[ΟΥΗΡΑ Α]ΥΓ(ΟΥΣΤΑ) | [ΝΙ]-ΚΑ-ΙΕΩΝ |
| Legend (plain) | ΜΑΡΚΙΑ ΟΤΑΚΙ ΣΕΟΥΗΡΑ ΑΥΓ | ΝΙΚΑΙΕΩΝ |
| Stempelgleichheit |
W. H. Waddington/E. Babelon/T. Reinach, Recueil général des monnaies Grecques d'Asie Mineure I,1-I,4, Paris 1908-1925.
Nr.
733
SNG Deutschland, Sammlung H. v. Aulock. Heft 1-18, Berlin 1957-1981.
Nr.
686-688, 690-694 und 7054
(= Kraft, Kaiserzeitliche Münzprägung Kleinasien 1972, Taf. 104 Abb. 60)
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SNG Deutschland, Sammlung H. v. Aulock. Heft 1-18, Berlin 1957-1981.
Nr.
693
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Referenzen und Kommentar
| Referenzliteratur |
K. Kraft, Das System der kaiserzeitlichen Münzprägung in Kleinasien - Materialien und Entwürfe, Berlin 1972.
Nr.
Taf. 104 Abb. 61
SNG Deutschland, Sammlung H. v. Aulock. Heft 1-18, Berlin 1957-1981.
Nr.
7055
(Vergleichbar: aus anderen Stempeln, stempelgleich mit NI_0105)
W. H. Waddington/E. Babelon/T. Reinach, Recueil général des monnaies Grecques d'Asie Mineure I,1-I,4, Paris 1908-1925.
Nr.
734
(? nicht abgebildet; die Vorderseiten-Legende endet sicher nicht auf ΑΥ, wie dort steht)
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
Nr.
115
(Dieses Exemplar)
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| Kommentar | Nominal reduziert; Zentrierpunkt auf beiden Seiten fast in der Mitte; zum Aversstempel: Stempel C; zum Reversstempel: Stempel 37; zur Darstellung: Homonoia ist das griechische Pendant der römischen Concordia. Diese Münze korrespondiert mit den Concordia-Prägungen, die in Rom anlässlich der Verheiratung von Caracalla und Plautilla im Jahr 202 ausgegeben wurden (vgl. Hill, Coinage of Septimius Severus (1964) 28 Nr. 610, 613, 615, 618-621, 623-629). Die Darstellungen von Tyche, Homonoia, Dikaiosyne oder Nemesis erinnern daran, dass Rom durch das Schicksal zur Weltherrschaft berufen sei, die Eintracht das Reich erhalte, jeder Verstoß gegen die Weltordnung von den Mächten der Gerechtigkeit und Vergeltung gesühnt werde (vgl. Bosch, Kleinasiatische Münzen II Bithynien (1935) 158f.). Diese Homonoia-Reverse wurden in Nikaia nur verwendet, wenn mehrere Personen gleichzeitig Augustus bzw. Augusta oder Caesar waren. Homonoia-Reverse, deren Legende auf die Eintracht von Städten hinweist, gehören in einen anderen Zusammenhang. | |
| Kommentarliteratur |
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
S.
26-28, 39
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Verwandte Münzen
Verwandte Münzen (Vergleichbar)