Nikaia: Decius (249-251 n. Chr.) [ NI_0144 ]
Kategorisierung
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| Münzautorität (Person) | ||
| Münzstand |
Stadt
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| Datierung | 251 n. Chr. | |
| Münzstätte | ||
| Politischer Bereich | ||
| Region | ||
| Themengebiet | ||
| Sprache |
Griechisch
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Materialität
Stempelmerkmale
| Vorderseite | Rückseite | |
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| Beschreibung | Büste des Hostilian Caesar mit Strahlenkrone nach rechts, Paludamentum, von hinten gesehen | Homonoia sitzt in Chiton und Peplos nach links, trägt Kalathos auf dem Kopf; hält im linken Arm Füllhorn, in der ausgestreckten Rechten Patera |
| Legende (ediert) | Γ(ΑΙΟΝ) ΟΥΑΛΕΝΤ(Α) ΟΣΤ(ΙΛΙΑΝΟΝ) ΜΕΣ(ΣΙΟΝ) ΚΥΙΝΤΟΝ Κ(ΑΙΣΑΡΑ) | ΝΙΚΑΙ-ΕΩΝ |
| Legend (plain) | Γ ΟΥΑΛΕΝΤ ΟΣΤ ΜΕΣ ΚΥΙΝΤΟΝ Κ | ΝΙΚΑΙΕΩΝ |
| Stempelgleichheit |
SNG Deutschland, Sammlung H. v. Aulock. Heft 1-18, Berlin 1957-1981.
Nr.
698
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Referenzen und Kommentar
| Typenreferenz (Roman Provincial Coinage) | RPC IX 270 | |
| Referenzliteratur |
W. H. Waddington/E. Babelon/T. Reinach, Recueil général des monnaies Grecques d'Asie Mineure I,1-I,4, Paris 1908-1925.
Nr.
763 bis
(Vergleichbar: Vorderseitenlegende mit ...ΚΥΙΝΤ)
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
Nr.
144
(Dieses Exemplar)
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| Kommentar | Nominal reduziert; Zentrierpunkt auf beiden Seiten kaum sichtbar, etwas dezentriert; zur Revers-Darstellung: Homonoia ist das griechische Pendant der römischen Concordia. Diese Münze korrespondiert mit den Concordia-Prägungen, die in Rom anlässlich der Verheiratung von Caracalla und Plautilla im Jahr 202 ausgegeben wurden (vgl. Hill, Coinage of Septimius Severus (1964) 28 Nr. 610, 613, 615, 618-621, 623-629). Die Darstellungen von Tyche, Homonoia, Dikaiosyne oder Nemesis erinnern daran, dass Rom durch das Schicksal zur Weltherrschaft berufen sei, die Eintracht das Reich erhalte, jeder Verstoß gegen die Weltordnung von den Mächten der Gerechtigkeit und Vergeltung gesühnt werde (vgl. Bosch, Kleinasiatische Münzen II Bithynien (1935) 158f.). Diese Homonoia-Reverse wurden in Nikaia nur verwendet, wenn mehrere Personen gleichzeitig Augustus bzw. Augusta oder Caesar waren. Homonoia-Reverse, deren Legende auf die Eintracht von Städten hinweist, gehören in einen anderen Zusammenhang. | |
| Kommentarliteratur |
Wolfram Weiser, Katalog der Bithynischen Münzen der Sammlung des Instituts für Altertumskunde der Universität zu Köln: Nikaia. Mit einer Untersuchung der Prägesysteme und Gegenstempel, Abhandlungen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften: Papyrologica Coloniensia XI, Opladen 1983.
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